Die bequeme Botschaft des Nichtstuns
Die Philosophin Frauke Rostalski tourt mit der entlastenden Aussage durch Talkshows, es gebe keine Pflicht zum Klimaschutz. Das Problem: Die wissenschaftlichen Daten tragen ihre Argumentation nicht. Und niemand fragt danach.
Jahrestag der Ahrtalflut: Betroffenheit statt Kontext
Der Jahrestag der Flutkatastrophe im Ahrtal war ein mediales Großereignis – und eine vertane Chance für die Medien.
100 Millionen Dollar für Koalas – und dann?
Während der verheerenden Buschfeuer 2019/2020 rückten deutsche Medien Australiens Wildtierschutz in den Fokus. Millionen wurden gespendet. Was wurde aus dem Geld?
Wie der NDR ein klimaneutrales Zollschiff erfand
Eine Meldung des NDR legt geradezu Wundersames nahe: Ein Schiff mit Erdgasantrieb soll klimaneutral unterwegs sein.
Stiller Tod und lautes Schweigen
Während Deutschland und Europa unter der schlimmsten Hitzewelle aller Zeiten leidet, ducken sich viele Politiker*innen einfach weg. Das geht nur, weil die Medien sie lassen.
Weglassen ist das neue Leugnen
Wie Dekontextualisierung zur neuen Strategie der Klimaskepsis wurde – und warum sie gefährlicher ist als offene Leugnung.
Das Ende des Worst Case ist keine Entwarnung
Das schlimmste Klimaszenario gilt nicht mehr als plausibel – weil erneuerbare Energien und Klimapolitik gewirkt haben. Kristina Schröder zieht daraus den Schluss, Deutschland solle seine Klimaziele aufweichen. Eine Analyse.
Sexismus in der Klimadebatte hat System
Luisa Neubauer wird geraten, auf ihre Attraktivität zu setzen. Das ist kein Einzelfall: Warum Berichterstattung über Klimaaktivistinnen immer wieder patriarchalen Mustern folgt – und wie wir ausbrechen.
Warum Klimajournalismus mehr braucht als Mut
20 Jahre ORF, Wirtschaftsressort, Millionenpublikum – und dann der Ausstieg. Nadja Hahn wollte Klimajournalismus strukturell im größten Medienhaus Österreichs verankern. Warum das nicht gelungen ist.
Warum ein verirrter Wal mehr Schlagzeilen macht als ein sterbendes Riff
Alle sprechen über Buckelwal Timmy. Fast niemand über Zyklon Narelle. Warum unsere Nachrichtenlogik bei ökologischen Katastrophen versagt – und welche Lehren wir daraus ziehen.
Tödliche Gefahr oder nur ein bisschen Schnupfen?
Eine internationale Studie warnt vor einem massiven Anstieg von Hitzetoten und Tropenkrankheiten in Europa. Die ARD macht daraus eine Nachricht über Heuschnupfen.
Wie der Kölner Stadt-Anzeiger Shell auf den Leim ging
Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet ausführlich über ein neues Shell-Projekt – und tappt dabei voll in die Greenwashing-Falle.
Viel Sonne, wenig Wahrheit: Wie Medien Australiens Energiewende schönschreiben
Wir analysieren die blinden Flecken der Berichterstattung über den Energiepartner Australien.
Der eigentliche „Heiz-Hammer“
Heizungs-Streit ohne Kompass: Wie das Framing der Union die Schlagzeilen dominiert – und geopolitische Fakten verdrängt.
Stichtag 25. März: Das Klimaschutzprogramm auf dem Prüfstand
Klimaziele in Gefahr: Bis Ende März muss ein neuer Klimaplan stehen. Was passiert, wenn die Regierung die gesetzliche Deadline reißt?
Klima-Newsletter: Wie es lokal gehen kann
Während nationale Klima-Newsletter eingestellt werden, füllt der Lokaljournalismus die Lücke mit Alltagsnähe und regionalem Fokus.
Wenn der „Experte“ ein Geschäftspartner der Regierung ist
In den Tagesthemen verteidigt ein Experte Reiches Solarpolitik – seine Geschäftsbeziehung zu ihrem Ministerium bleibt unerwähnt.